Review written by
Uncle Pecker

Movie-Review: Cloverfield
Review | written by Uncle Pecker | 03.08.2008

Regie: Matt Reeves - 2008

Manche Filme werden so gehypt, dass es einem den ganzen Spaß versaut. Gleichzeitig gibt es jedoch Menschen, die erst von dem Riesenhype erfahren, nachdem sie den Film gesehen haben, wie zum Beispiel ich. Daher konnte ich schon damals bei Hostel vollkommen unvoreingenommen feststellen, dass der Film tatsächlich so beschissen ist wie alle, vom Hype heimgesuchten, klagten. Scheinbar wurden im Vorfeld im Werbefernsehen und Netz massenweise Trailer ohne Monster ausgestrahlt und Methoden aus dem sog. „viralen“ (=sich virusartig ausbreitenden) Marketing angewandt und damit so ziemlich jeder erreicht, der was auf sich hält.

Was wohl alle vorausgesehen haben ist, dass das Monster selbst nicht viel Neues ins Genre bringen kann, schließlich ist spätestens seit der echte Godzilla mit seiner mickrigen CGI-Billigkopie binnen 13 Sekunden abgerechnet hat nichts mehr wirklich neues passiert. So gibt es auch bei diesem amerikanischen Ungeheur eigentlich nichts, was man nicht in anderen Monsterfilmen schon einmal mit älteren Effekten gesehen hätte. Der eigentliche Clue ist der, aus Blair Witch Project bekannte, Handkamera-Stil, der dem Zuschauer ein Mittendringefühl vermitteln und so die Handlung für den Zuschauer intensiver spürbar machen soll. Diese Rechnung geht auch tatsächlich zu einem guten Teil auf und so findet man sich öfter mit den nicht allzu einfallsreich geschriebenen Charakteren, auf ihrer Flucht durch die Straßen und U-Bahnschächte New Yorks, mitfiebern. Natürlich hat die Praxis den ganzen Film über die Perspektive der Shaky-Cam zu zeigen auch ihre Grenzen, zum Beispiel ist es natürlich unumgänglich, dass der Typ mit der Kamera auch dann filmt, wenn er eigentlich eher damit beschäftigt sein sollte sich voll und ganz auf den Erfolg seines bloßen Überlebens zu konzentrieren. Dies nagt dann doch an der Illusion selbst in der Situation auf der Leinwand zu sein, die ja schließlich das Hauptziel dieses Kamerastils ist, und bringt einen doch teils schnell wieder in den Kinosessel zurück. Nervig ist in dieser Beziehung auch, dass zumindest für einen Teil der Hauptpersonen brasilianische Strände nach möglichst knackigen Mädels abgesucht und metrosexuelle Wellness-Club-Angestellte für die männlichen Rollen gecastet worden zu sein scheinen. Im echten Leben ist die Chance auf einen haarlosen, Killerkrabben scheißenden, Riesenaffen zu treffen jedenfalls größer als solchen Schönheiten zu begegnen. Dass diese dann aber noch weniger Charakter haben als ihr triefender Verfolger ist fast schon wieder zu viel Realismus ... ;)

Im großen und ganzen ist die Verwendung des Handkamera-Stils gelungen, jedoch bietet der Film ansonsten nichts aber auch gar nichts Neues. Da sich der Kassenerfolg aber bereits eingestellt hat ist, im Gegensatz zum grottigen Zilla von Emmerich, mit einem Sequel zu rechnen. Ich gebe zu, ich bin ein wenig gespannt.

Für Fans von Krieg der Welten, Independence Day und The Blair Witch Project

6 / 10

Review written by
Hazard

Movie-Review: Cloverfield
Review | written by Hazard | 30.08.2008

Regie: Matt Reeves - 2008

Natürlich bietet "Cloverfield" einen kleinen Innovationsvorschub im aktuellen SCI-FI-Genre... ähm okay... das Stilmittel der "wackeligen Linse" (Sicht des Films komplett aus der Handkamera) hatten wir schon beim krönungswürdigen "The Blair Witch Project". Aber man darf wirklich gerne behaupten das diese von J.J. Abrams (Lost... oder aktuell der neue Star Trek-Streifen) produzierte Version von "Krieg der Welten" eine aufreibende und beklemmende Mischung im überirdischen Genre abgibt. Man fühlt sich fast wie am "normandiesch'n" Strand von "Der Soldat James Ryan" wenn einem der Straßenkampf zwischen Stiefmütterchen Alien inkl. seiner Brut gegen die menschlichen Bastarde die Augen angreift. Also rein optisch wackelt es sogar doppelt, denn die Darsteller klimpern auch recht fein an den Hormonen. Da liegt möglicherweise auch ein kleiner Hinterhalt für den anspruchsvolleren Filmliebhaber: Ich frage mich wieder warum solch schönen Menschen immer so hässliche Dinge wiederfahren. Zielgruppe!? Schönheit geht vor! Ja dann... jedenfalls ältere, fettigere und unterdurchschnittlich dummes Volk gibts höchstens kurz vor die Linse gequält oder kreischend im Hintergrund. Nach dem Motto: Die dürfen nicht mal vor der Kamera sterben (gellende Schreie im Hintergrund). Mensch, wo ist der menschliche Kanister Palmfett aus "Dawn of the Dead" aus der Schubkarre oder die alte Lady mit Magnum und Zigarette? Die asthmathische Hetzjagd vom einen Ende der Stadt bis zum trostlosen Ende unter einer Brücke bietet den üblichen Anti-Realismus im soliden Hollywood-Bollwerk: Schöne Menschen gegen fiese Aliens, die sich bis zum bitteren Ende ja sooo lieb haben. Hätte man dieser "Kamera" von einem Film etwas "realere Menschen" gegönnt, hätte der Streifen intensiver und geistreicher werden können und auch so "dokumentarisch" gewirkt wie der Regiesseur es wohl angestrebt hat. Ausser der Kamera und der starken Endzeitstimmung (gerade die köstlichen Gegenangriffe des Militärs oder der Auffenthalt in der U-Bahn-Station mit spärlicher Beleuchtung) bringen die jungen Leute einfach kein Leben ins Menü.

Schlussendlich bleibt "Cloverfield" fast nur ein spannendes, digitales Monstergekröse das man irgendwie, klar in einer anderer Perspektive schon mal gesehen hat. Dieser starke "Perspektivenwechsel" hätte echt besseres verdient. Man kauft diesen jungen Typen die Dramatik nicht ganz ab und selbst die einfallsreichen Locations und Situationen wirken dadurch oft lebloser als jeder peinlich-mysteriöse neue M. Night Shyamalan-Streifen. Dagegen hatte "28 Days Later" von Boyle viel mehr Charakter(e) und war selbst von der Hintergrundgeschichte deutlich raffinierter und zynischer. Wobei man hier nicht gerade von einem Hintergrund ausgehen kann, denn die Erklärung woher und warum der agressive Klumpen Alienfleisch die Gegend unsicher macht bleibt in den Rauchschwaden stecken. Mit Spielberg und "Krieg der Welten" ist man da ein bisschen besser bedient, wobei der Film in der ersten Reihe des Kinos durchaus ne feiner Achterbahnfahrt sein könnte... vielleicht mit Endstation Toilette oder gleich Krankenhaus per epileptischen Anfall. "Shackycam" trifft "Krieg der Welten" und stört Abschiedsfeier. Genial oder nur ein arroganter Hypeangriff? Jedenfalls muss man ihn "laut" gesehen haben ;)

Für Fans von Krieg der Welten, Independence Day und The Blair Witch Project

7 / 10

 

 

Book-Review: Jackie Brown (Rum Punch)
Review | written by Hazard | 01.09.2008

Autor: Elmore Leonard

Amerikas exzellenter Schriftsteller Elmore "Schnappt Shorty" Leonard schrieb ja bekanntlich auch mal eine köstliches Buch namens "Rum Punch" was Tarantino damals so verzückte das er mit leichten und sinnvollen Modifikationen daraus seine "Jackie Brown" auf Zelluloid herausbrachte. Kurz vorrausgeschwärmt: Jetzt wo ich dieses kriminell-gute Büchlein kenne, bekommt Tarantinos (auf den ersten, ungeschulten Blick!) "Schlaftablette" noch mehr "Funkyness" und man lernt die eigentliche Klasse des Films erst richtig schätzen. Selbstverständlich war sie da schon vorher, aber das der Mann es schafft die Figuren so beispiellos zum Leben zu erwecken hätte ich im Traum nicht gedacht. Ein großes Lob an den "Reservoir Dog" Mr. Tarantino.

Selbst wenn ich mich erst über das Buch geschmissen und dann über Pam Grier (die selbstverständlich eine der coolsten Frauen überhaupt ist) per Film geschmissen hätte wär meine Meinung kaum anderst. Da wäre noch Robert De Niro als Knastvogel mit mittelschwerem Hang zum Rückfall (Banken tun es im einfach an), Michael Keaton als übereifriger, jugendlich-anmutender ATF-Agent (Alcohol, Tabacco, Firearms) und Samuel Jackson als quietschfideler Waffenschieber Ordell Robbie mit einigen vermeindlich treulosen Freunden für die er gerne eine Kaution nach der anderen springen lässt um sie danach umzunieten. Die Frau die am Flughafen mit einem größeren Geldbetrag und einem "ungesunden" Beutel Drogen erwischt wird und gezwungener Maßen mit den Behörden zusammenarbeiten muss führt einen durch eine bunte Gasse voller schräger Typen wie Ordell Robbie und seinen "Jackboys" (drogenabhängige Handlanger) und dessen pfiffigen Ladies die er in der ganzen Stadt verteilt ansteuert. Da Jackie nun von mehr oder weniger drei Parteien - vom neutralen Max Cherry, dem kriminellen Ordell Robbie und den gesetzestreuen Ray Nicolette - mehr oder weniger umgarnt wird oder sehr sicher umgebracht werden könnte, heckt sie eine genialen Plan aus um sich den Knast zu ersparen und dabei wohlmöglich noch Geld abzusahnen, das sie erst in ihre missliche Lage gebracht hat.

Wenn man "Jackie Brown" liest, bestätigt sich das Gefühl das Leonard nicht nur die "Pulp Fiction" und pfiffigere Sorte der Kriminalromane miterfunden hat, nein er ist die pure, geronnene "Gangster-Geschichte" überhaupt. Jede Unterhaltung über Musik, Waffen, Drogen und Auseinandersetzungen zum Thema Illegalen gab es somit schonmal, denn Leonard ist einer der Urväter der augenzwinkernden Krimiautoren die jenseits von nur ernst oder nur witzig zwischen den Zeilen schreiben... nicht rennen! Er schreibt und flucht vereinzelt wie seine Figuren, um das Gefühl für die Gesellschaft in seiner Geschichte auszuleben und das jeweilige Millieu genau unter die Lupe zu nehmen. Nicht neutral, nicht "undercover" sondern er ist wenn möglich einfach bei allem dabei - mit einem guten Drink plus Zigarette in der Hand. Wechseln sich die Gefühle der Personen, so wechselt sich auch seine Erzählstimmung. Er lässt es sich nicht nehmen durch seine Figuren abzulästern oder sich alternativ an der herzhaften Aura von Jackie aufzuwärmen und damit alles liebenswürdige an ihr neu zu entdecken. Hey, die Dame ist klasse, sie hat ein paar Probleme, aber genau das ist eine Frau. Genau das ist es was Tarantino auch mit Pam Grier geschafft hat. Und was eben schmuddelig ist, so wie Louis Gara (alias Robert de Niro im Film), garniert er schmuddelig und versucht es erst garnicht es schön zu reden. Aber er schaut jeder Figur (noch so böse) nicht von oben herab an. Wenn er Gangster und Situationen beschreibt schlachtet er es nicht spektakulär aus oder versucht sich von der moralischen Seite - und blutrünstig ist er sowieso nicht. Es herrscht immer eine Art Mitgefühl für jede verlorene oder missgeleitete Seele, den Richter will er schon garnicht spielen. Ich stelle ihn mir genau wie seine Figur Max Cherry vor, der als Kautionsagent bei einem Gangster namens "Zorro" zu abend essen und ihn dann ganz gelassen und ohne Gegenwehr zurück in die staatliche Obhut bringen kann ohne das er von dessen messerschwingenden Mutter verletzt wird (anderst wie Cherry's Partner und ein Ex-Boxchampion). Wenn geredet wird, dann seitenweise, und wenn geschossen wird dann ploppt sein Text kurz wie Popcorn hoch und das Opfer segnet oft aberwitzih das Zeitliche... so herzhaft trocken, das man damit nicht unbedingt die Stimmung verderben möchte. Vergleichbar ist der Genuss wie bei einem Film der Coen-Brüder. Knuffige Dialoge und amüsante Situationen stets mit einem Flair das einem sagt: Hey, wenns schneller gehen soll, dann zieh dir doch einen Film rein, wir haben hier unten in der Bar noch was zu bereden. Tja, und sobald man dann die Treppe hochsteigt wirds erst richtig interessant... so ist das mit den Gangstern ;)

 

 

Retro-Review: The Wanderers
Review | written by Uncle Pecker | 30.08.2008

Regie: Philip Kaufman - 1979

Jedes männliche Wesen wollte als kleiner Pisser immer so sein, wie diese ultracoolen Typen, die sich in Gangs zusammenrotten und sich mit anderen halbstarken Schlägerbanden prügeln. Wir aus gutem Hause dachten unser Leben wäre langweilig und diese Jungs hättens raus. Heute sind wir (zumindest etwas) schlauer und wissen, dass die Erscheinung „Gang“ nicht wirklich toll, sondern nur ein Symptom der Hilflosigkeit von Jugendlichen ist, die das Pech hatten in Familien hinein geboren zu werden, die sich keine hübsche Eigentumswohnung in einer ruhigen Gegend leisten können. Menschen, die nicht durchs soziale Netz fallen können, weil sie noch nie so weit oben waren. „The Wanderers“ erzählt von diesem zeitlosen Phänomen und wirft einen Blick auf die Situation im New York der 60er Jahre.

Zunächst weitaus eher amüsant als pessimistisch nimmt der Film die aus italienischen Einwanderern bestehende Gang der Wanderers und ganz besonders die Probleme und Sichtweisen Herandwachsender unter die Lupe. Selbst der allgegenwärtige Rassengegensatz wird eher leichtherzig betrachtet, so sitzen im überfüllten Klassenzimmer z.B. zu gleichen Teilen auf der einen Seite nur Italiener und auf der anderen nur Schwarze. Auch andere eher finstere Themen wie Gewalt in der Familie, alkoholabhängige Eltern oder organisiertes Verbrechen werden durch den starken Zusammenhalt der Wanderers erträglich. Da das Leben für die Jugendlichen aus der Bronx außer Rock&Roll (der Filmsoundtrack ist spitzenklasse) und „Tittengrapschen“ nicht viel zu bieten hat nimmt die Interaktion mit anderen Gangs die wichtigste Stellung in ihrem Alltag ein, so müssen zum Beispiel vor einer Prügelei mit den schwarzen „Del Bombers“ Treffen mit anderen Gangs wie z.B den glatzköpfigen „Baldies“ oder den „Karate-Wongs“ (die alle Wong heißen) abgehalten werden. Im weiteren Verlauf des Films zeigt sich jedoch immer mehr, dass die Gang-Kultur für den Einzelnen nicht zeitlich unbefristet ist und dass man irgendwann aus ihr herauswächst. Es ist fast schon traurig mit anzusehen wie die feste kamaradschaftliche Bande innerhalb der Wanderers gegen Ende immer mehr ins Erwachsensein übergeht, wodurch sich aber auch für alle betreffenden Personen neue Hoffnungen ergeben.

Der Film ist gegenüber der Gangbildung in problematischen sozialen Schichten dezent romantisch verklärend, jedoch schildert dies die direkte Sichtweise der Jugendlichen und geht auch einher mit plötzlichen Tritten in die psychische Magengrube. Wo moderne Teeniefilme eigentlich nur auf ganzer Linie nerven findet man sich hier herzhaft lachend, bemittleidend, hoffend wieder. Eigentlich interssiert mich das Thema Gangs und Ghetto nicht im Besonderen aber ... vielleicht liegt es am Alter des Films, dass er diese Atmospähre hat, dieses ganz bestimmte Gefühl in einem weckt einen ganz besonderen Streifen zu sehen. Auch wenn ich außerhalb des Internets noch niemanden getroffen habe, der den Film gesehen hat gilt er laut Presse als Kult und zwar völlig zu Recht. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!

9 / 10

 

 

Book-Review: First Blood
Review | written by Uncle Pecker | 29.08.2008

Autor: David Morrell

Viele Filme haben Bücher als Vorlage. Nein, damit sind nicht Drehbücher gemeint, sondern hunderte von Seiten lange teils in solide Einbände gefasste Geschichten, oft auch mit dem verwirrenden Substantiv „Roman“ versehen. Das sind dann nicht selten so ausufernde Epen wie „Herr der Ringe“, „Krieg und Frieden“ oder „Rambo“. Wie bitte was? Ja richtig gelesen, der von Stalone verkörperte, muskelbepackte und intellektuell mit Conan dem Barbaren wetteifernde Kriegsheimkehrer fing tatsächlich als Romanfigur an.

Wie wir alle wissen war der erste Film noch recht spannend und wollte was sagen. Darauf folgten zwei Trottelsequels mit möglichst großen Explosionen und kürzlich auch eine spaßige aber dennoch hohle Splatter-Homage. Der Roman enthält erwartungsgemäß den ersten Teil, allerdings dürfte jeder Filmkenner eine faustdicke Überraschung erleben. Während im Film Rambo von hinterwäldlerischen Redneck-Cops ohne wirklichen Grund in die Wildnis gejagt wird und dabei höchstens unabsichtlich mal den ein oder anderen übereifrigen Dorfpolizisten dazu bringt sich zu weit aus dem Hubschrauber zu lehnen zeigt er im Buch kaum mehr Gnade mit seinen vermeintlichen Verfolgern als mit dem Feind in Vietnam. Die Intention des Autors ist, im Gegensatz zum Film, der den Zuschauer für den Außenseiter bangen lassen will, den Vietnam-Konflikt nach Amerika zu bringen und die Frage nach dem Für und Wider von Amerikas Verwicklung darin zu Hause anstatt vor Ort zu stellen, also das genaue Gegenteil dessen, was man heute unter „Rambomethoden“ oder „Ramboverhalten“ versteht. Analog dazu ist auch Rambos Gegner, Polizeichef Teasle, kein verkappter Hinterwäldler, sondern ein durchaus ehrbarer Ordnungshüter, der in seinem Verhalten, das Rambo schließlich zur Gegenwehr veranlasst, keine Schikane sieht, sondern damit nur seine Gemeinde schützen will. Um dies weiter klar zu machen hier ein Beispiel: Im Film wird Rambo im Polizeirevier durch einen Hochdruckwasserstrahl aus Spaß an der Freud gefoltert. In der selben Szene im Buch wird er nur geduscht, weil dies den Vorschriften entspricht, was Rambo aufgrund seiner wochenlangen Gefangenschaft in einem feuchten Dreckloch irgendwo in Nordvietnam, jedoch als Folter empfindet. Genau wie sein Gegenüber ist Teasle übrigens ein Kriegsheld, wenn auch aus einem anderen Krieg (Korea), wodurch sich teils vollkommen unterschiedliche Sichtweisen der beiden Hauptpersonen ergeben, was in einem Ende gipfelt, dass genauso unvermutet ist wie die Handlung, die dazu führt.

Trotz des ähnlichen Szenarios sind die Unterschiede zwischen Buch und Film immens, was allerdings nicht der einzige Grund ist „First Blood“ zu lesen, denn es mangelt auch nicht an Action, die übrigens zu keiner Zeit aufgesetzt, sondern vielmehr durch den Verlauf der Geschichte erzwungen, wirkt. Wer von Büchern Spannung erwartet oder die Rambo-Filme liebt (oder hasst), wird mit diesem Roman alles andere als seine Zeit verschwenden.

 

 

Movie-Review: Indiana Jones IV
Review | written by Uncle Pecker | 26.08.2008

Regie: Steven Spielberg - 2008

Tja, als wir noch kleine Jungs waren, dachten wir alle Archäologe zu sein wär ein total aufregender Job. Das hatte einen Grund: Ein Typ mit Lederhut, Peitsche und Dreitagebart (was ein Professor ist wussten wir damals noch nicht), der Nazis, die mit Standarten durch die Wüste marschierten und Anhänger eines Affenhirn auf Eis fressenden indischen Todeskults vermöbelte. Besonders anspruchsvoll war das nicht aber aufgrund des charmanten Helden, dessen erstklassiger Darsteller nicht genannt werden muss und den für die jeweilige Zeit sahnehaften Special Effects machte das was herauskam einfach eine ganze Menge Spaß.

Harrison Ford ist merklich älter geworden aber wir auch und Leute, die wirklich was taugen werden schließlich mit dem Alter schließlich immer besser. Und da auch Indys Welt älter geworden ist kämpft er nun nicht mehr gegen Nazis, sondern russische Agenten. Nun, die Nationalität der Gegner war ja eigentlich immer egal, wichtiger war und ist da eher der Unterhaltungsfaktor der Hauptantagonisten. Da liegt schon ein entscheidender Schwachpunkt des Films, denn Cate Blanchett mit Domina-Frisur und üblem Akzent ist selbst für den humorvollen Indy zu abgedreht. Trotzdem lässt man sich gerne auf die neuerliche Expedition ein, die den schlangenhassenden Peitschenvirtuosen diesmal nach Süd-Amerika führt, der perfekte Ort, denn Dschungel ist schließlich für den Abenteuerfilm wie der Weltraum für Science-Fiction. Das Rätsel, das Indy diesmal zu lösen hat ist nicht gerade übertrieben interessant aber rutiniert inszeniertes, häppchenweises Aufdecken von Puzzleteilen hält den Zuschauer bei der Stange. Darüber hinaus freut man sich über Treibsand, Riesenameisen und zerfallene Tempel, obwohl zwischendurch einige Dinge, wie die heute leider scheinbar obligatorische übertriebene CGI Autojagd (Gott schütze Quentin Tarentino), ein aus dem Hut gezauberter Teenie-Held und uninspirierte, voraussehbare Wendungen nerven. Äußerst negativ fällt auch auf, dass gute Schauspieler wie, die schon erwähnte, Cate Blanchett oder John Hurt (einen meiner absolut favorisierten Lieblings-Super-Duper-Für-den-ich-sogar-schwul-werden-würde-Schauspieler) überhaupt nicht zur Geltung kommen. Und noch einen Minuspunkt sammelt Spielberg für das all zu phantastische Ende, bei dem man sich wundert, dass nicht Mulder und Scully auftauchen.

Letztendlich haben wir hier einen Film, der uns zeigt, dass Harrison Ford immer noch sympathisch ist, geniale Schauspieler Rollen brauchen, die ihnen etwas abverlangen und (mal wieder), dass die Kunst im Einsatz computergenerierter Spezialeffekte eher darin liegt zu wissen, wo man auf sie verzichtet anstatt ihre Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

5 / 10

 

 

Series-Review: The Shield - Season 4
Review | written by Hazard | 25.08.2008

Selbstverständlich wurden alle drei vorherigen Seasons von "The Shield" nochmal inhaliert und wir sind mit minimum 4 Folgen pro Tag dann wohl als "Gefahrengut" abgestempelt worden. Publikum das es nicht schon beim ersten Mal erwischt hat, wird es auch diesmal nicht infizieren. Denn diese "Nicht-einfach-nur-Serie" macht auch bei den Zuschauern keine Kompromisse. Hier gibt es weder krasse Action, noch millionenschwere Stars (hat schliesslich eigene und viel bessere), Kameratricks aus dem "bruckheimerschen CSI-Labor", schnelle Schnitte wie bei "24" und sie lässt sich einfach nicht bestimmtes Genre-Schema quetschen.

Dem Fan sei nur gesagt das sich Shayne als eigener Boss versucht und ich verwette meine Tränendrüsen das ihr bei einem "bestimmten" Abschied fast so weich werdet wie damals bei der "Rückkehr des Königs" als sich Herr Frodo von seinen Kumpels verabschiedet. Und das musste man erstmal mal wieder schaffen! Mensch, und dabei hatte Vic endlich mal seinen Lieblings-Captain! Aceveda? Also wem da nicht ein wenig die Sosse in die Augen steigt, ist wohl klinisch tot oder dachte die Hobbits, Elfchen und Gandalf machen nur kurz ne kleine Bootreise.

Nun... was ist "The Shield" eigentlich? Ein gigantischer, eigenwilliger Cop-Film (in vielen kleinen Teilen) mit einem "Al Capone mit Dienstmarke"? Endlich komplexe Polizeiserie mit Herz, Verstand und gnadenlosem Realismus? Ähm... so irgendwie und etwas mehr, kann ich da zumindest bestätigen. Ich weiss nur das wenn es einen packt man nicht mehr mit den üblichen "Verdächtigen" in Sachen Film oder Serie klarkommt. Alles andere wirkt dagegen zu langweilig, monoton, aufgewärmt, unreal, ausbalanciert, geordnet, herzlos usw. Wer denkt das "The Shild" Tabus bricht hat recht. Wer allerdings denkt das das ohne Rückendeckung mit Story, Charakteren und oft "season-übergreifenden" Handlungssträngen geschieht und keine weiteren Auswirkungen hat, glaubt wohl auch das man ein Remake von Kubrik's "Uhrwerk Orange" machen kann und (...nun ein Insider:) Captain David Aceveda grundlos nicht mehr auf Hot Dogs oder andere Würstchen steht. Und Fans wissen ja auch wer einen Kampf zwischen Bruce Willis und Michael Chiklis gewinnen würde! ;)

"The Shield" will nichts beweisen, will wie hier in der Season 4 nichts toppen und bleibt sich einfach gnadenlos treu - alles andere oder überheblichere würde den Fan kränken oder gar vergiften. Hier geht es darum "echte" Geschichten zu erzählen, die wenn man heutzutage den Fernsehen anmacht mehr als "berechtig" erscheinen und an Überraschungsmomenten kaum zu überwältigen sind. Mir graut es jetzt schon vor dem Ende dieses Abenteuers rund um Vic Mackey und diesem unerreichten Realismus, der Spannung und nunja einer Suchtwirkung die wohl nie mehr von irgendeiner Polizeiserie sonstwo erreicht werden kann.

Einen Dank an die schreibende Glatze Shawn Ryan für etwas Einzigartiges das in Sachen Polizeiserie nun für uns das "Startrek" geworden ist. Dann sind wir kranken Typen nun also "Mackies" statt "Trekkies"!

10 / 10

 

 

Movie-Review: The Signal
Review | written by Hazard | 20.08.2008

Das nenne ich mal einen ambitionierten und im wahrsten Sinne "verstrahlten" Shocker. Den psychopatischen Charme bekommt der Streifen durch den krassen Mix aus Filmen wie "Dawn of the Dead" und seinem kleinen, sarkastischen Bruder "Shaun of the Dead". Wirken tut das allerdings viel morbider, denn der Regiesseur mischt nicht einfach schwarzen Humor und grausamen Splatter, sondern klappert das Genremenü nacheinander ab. So beginnt der Film sehr nüchtern und ernst, folgt mit einer "Silvesterparty" die Lacher im Dauerfeuer garantiert und wird dann wieder hässlicher... Gerade sich daran zu gewöhnen macht herzhaft Spass und bei den schrulligen Darstellern für den offenen Filmfreak unverzichtbar.

Für Fans von Shaun of the Dead, 28 Days Later und Dawn of the Dead

9 / 10

 

 

ARD-Report - "Spielen, spielen, spielen...wenn der Computer süchtig macht"
Report | written by Hazard | 13.08.2008

Autsch... ja wir konnten es uns nicht verkneifen. :D Eine öffentlich-rechtliche Sendung zum Thema "Spiele" geht nun mal nicht an diesen kranken Typen hier vorbei. Aber lasset uns vorher eines feststellen:
"World of Warcraft ist das pure Böse" äh nein (falsche Rede, war für leidende Eltern gedacht)... ich meine "World of Warcraft kann echt süchtig machen" - also wie jedes gute Spiel mit offener Spielzeit oder Leveling-System, wie Zigaretten wenn man gegen Stress ankämpft, wie Fernsehen wenn man seine Birne mitsamt Intelligenz entschlacken will, wie Frauen die einen auf Trab halten, wie "The Shield - Season 4" auf DVD *pardon*... jedenfalls alles was den Menschen noch so reizt und einen nicht mehr so einfach loslässt.

Leider darf man sich die recht unterhaltsame und für Eltern ungemein "verständliche" Reportage nicht durch einen groben Patzer für seine jüngeren Zuschauer verderben. Eigentlich völlig belanglos im Gesamtzusammenhang aber... liebe ARD, Blizzard setzt beim Geldeintreiben nicht auf einen viel zu schnell knackbaren Kopierschutztechniken heutiger CDs sondern auf die monatlichen Gebühren (um die Seelen der Großen und Kleinen einzusammeln). Ich kenne jedenfalls keinen Spieler der sein "World of Warcraft" jedes mal neu installieren muss um zu spielen. Och kommt schon, wer von euch hat die CDs von "Burning Crusade" noch in 1 Meter Reichweite? Da hätte den Herren und Damen von der ARD doch spielend einfach etwas anderes einfallen können um die Folgen dieses bösartigen "Suchtspiels" eindrucksvoller zu veranschaulichen. Da rennt der Kerle tatsächlich wie ein Cracksüchtiger durch den Garten zu seinem Kumpel um eine der "kaputten" Installations-CDs zu ersetzen. Dann sitzt er wieder auf seinem Königs-Sessel, makaber untermalt mit einem "Ich will spielen, ich will spielen..." in seinem bislang schauerlichsten Anfall seines Stimmbruchs! Mensch, hätten Sie ihn einfach nur beim *pardon* Scheissen gezeigt: Das nervt wirklich bei einer Raid... aber nicht diese faule CD-Nummer. ;) Ansonsten, klaro... diese Typen die Schule, Familie und Arbeit durchs Zocken vernachlässigen gibt es wirklich, das steht völlig ausser Frage!

Aber ja, die virtuelle Welt ist tatsächlich ein sehr sehr gefährliches Pflaster für eine bunte Zukunft im realen Läben. Da hatte jeder von uns mal seine bestimmten Sternstunden. Ich will nun nicht böswillig sein, aber Leute die bestimmte Dinge stark übertreiben / nennen wir es wie üblich "süchtig werden" - ob sich das nun im Alkohol, mit Zigarrettlis oder ob sie einfach nur Menschen zusammen kloppen wollen zeigt, haben ein übergeordnetes Problem das nur in der gemeinen Tätlichkeit "Zocken" nur eine auffallende Maske bekommt. Laster hat jeder, man muss nur zusehen nicht davon überfahren zu werden. Guter Spruch, merk ich mir. Einige schaffens und einige schaffens eben nicht über die Straße. Großer Vorteil bei der Sucht (nein, nicht Fertigkeit) "Rauchen" ist ja: Es wirkt cool und man muss nicht zwingend viel Aufmerksamkeit den Heil- und Manatränke schenken wenns richtig interessant wird, man wird somit nicht stundenlang abgelenkt, sondern ist einfach nur cool und tut seiner Lunge mitsamt Gefässchen was Schlechtes. Das hat sich nunmal eingebürgert. Obwohl die Bayern ja das Thema aktuell wieder in die Zange nehmen ;)

Warum überhaupt Zocken? Zocken ist einfach bequemer, ungefährlicher und unrealistischer. Da kann mans verkalkte Maul so richtig weit aufreissen und allen Dampf ablassen. Das tut ja auch mal gut! ;) Wer da draussen in der großen, grünen Welt nunmal kein "Trendrammler" ist (Wobei "WoW" virtuell gesehen ja alles andere als "kein Trend" ist) hats nunmal schwerer. So bleibt der exzessive "Ausflug" oder "Flucht" in die "Virtuelle" eher was für die Leute die Zeit dafür haben, die meinen die Zeit dazu haben ohne etwas zu vernachlässigen oder einfach nur ihren Spass haben wollen - auch mal länger als erlaubt. Warum überhaupt so weit stricken, fakt ist das Blizzard wie jede andere Spieleschmiede Leute locken will und das mit ihrem Spiel mehr als alle anderen schafft. Aber das können viele private Fernseher auch ganz gut. Siehe Schrottsender RTL der mit dümmsten Mittagsshows die Leute in den Bann zieht - nur eben mit etwas beschränkterer Dauer. Wann wird aus Spass Sucht? Geht es nur um die Zeit die man damit verbringt oder wie man die Zeit damit verbringt?

"Bringt eure Freunde nach Azeroth, aber geht mit ihnen auch mal nach draussen" laut Blizzard... ist pseudo-fürsorgli und eher als kerniger Lacher während der Ladezeit gedacht. Hey, wobei in China ja schon gute Schritte gegen diese gräßliche Sucht eingesetzt werden: "Um besagtes Suchtpotenzial einzuschränken, werden nun die ersten Gegenmaßnahmen ergriffen, welche World of Warcraft als größtes MMORPG direkt betreffen. So erhält der Spieler in der Volksrepublik China nach drei Stunden deutlich weniger Erfahrungspunkte, Geld und Gegenstände, und nach fünf Stunden Spielzeit wird dies auf ein absolutes Minimum reduziert. Nur durch fünf Stunden in denen der Spielaccount nicht eingeloggt ist, wird dieser Status zurückgesetzt." - Verdampft, das der Süchtige von Welt ja mehrere Accounts hat und die nächsten 5 Stunden dann auf seine Level 70 Zwergensau ausweichen kann.

Für den gesunden Spaß braucht man ja ein Maß... aber bei der "Hauptfigur" in der Reportage (sind wir nochmal ehrlich) fängts doch schon bei der Erziehung an. Ich frag mich ob er mit diesem Mund seine... naja, jedenfalls sollte ihm mal einer gewaltverherrlichend auf die "Killerspieler-Gewürzgurke" kloppen. Tja, das ist wieder so ein Faktor: Erziehung. Aber grundsätzlich sind wir doch eher Gefangene unserer Gene und es kann jedem passieren das er auf etwas oder irgendwen "süchtig" wird (siehe "Tokyo Hotel" und seine blärrenden Miniblödgirlies) - weil ihnen andere sozial wertvolle Puzzelstücke in ihrem Leben fehlen. Man fixiert sich dann noch stärker auf den großen "Spass", das oft einzig "Geile" in seinem/ihrem virtuellen Leben - hmm. Oder ist das alles nur Bullenscheisse mit "Lass mich in Ruhe! Ich will doch nur spielen, mich ablenken"?

Nur mit einem eisernen Willen kann man sich da wieder rausreiten, und das dauert halt. Respect! Und wofür benutzt man so nen "eisernen Willen" und welche Fähigkeiten beeinflusst dieser Wert noch? ;) Grundsätzlich folgt ja "Sucht" aus "Bequemlichkeit". Denn die Sucht ist eigentlich nichts anderes als es sich bequem und einfach zu machen. Und warum werden wir alle bequem? "Weil es uns zu gut geht!" wär die vermeindlich nahste Antwort... oder ist es vielleicht doch nur weil uns der liebe nette Staat jegliche bequemen Optionen im Bereich Schule, Staat und Arbeit immer mehr und mehr nimmt. Ich denke man sollte da oben anfangen, bevor man seine stillen, willigen zahlenden Konsumenten und Steuerzahler zu Freaks abstempelt ;)

Das Leveln hier unten (im echten Leben) macht ja oft wegen euch Leuten da oben viel weniger Spass ;)

 

 

Das Huckepack - Aussenposten Sinzheim begeht ein Verbrechen! :D
The Daily News | written by Hazard | foto by auenlandbeutlin | 12.08.2008

Wie vormals berichtet ist unser Aussenposten Sinzheim mit Familie Richtung Italien gen Urlaub. Nun muss ich leider mitteilen das sie schon die erste Straftat begangen haben, die die Einreise nach Deutschland erschweren könnte. Ihnen wird Verrat am deutschen Huhn vorgeworfen! :D Die Beweisfotos sind erschreckend, und zeigen sie gar noch die direkte Bezahlung für ein "Pollo Arrosto"! Hey, aber wenns schmeckt, dann kommt ihr mit einer Geldstrafe davon! Jedenfalls werden wir euch einen guten Anwalt hinschicken der das ganze als "Verzweiflungstat" rüberbringen kann... :D Und öhm... bringt mal eins mit, damit wir es sezieren und schmecken können. :) Grüssle an alle Letonischen Hucks.

 

 

LevelR - Online Schraub- und Rennspass ohne Angriff auf den Geldbeutel
The Daily News | written by Hazard | found by Hazard | 07.08.2008

LevelR | levelr.gamigo.de

 

 

Das Huckepack - Aussenposten Sinzheim im "italienischen" Urlaub
The Daily News | written by Hazard | foto by auenlandbeutlin | 06.08.2008

Grützelis an das Huckepack das sich Richtung Italien auf einem "diplomatischen" Diensturlaub befindet. Hierzu gehören aber auch (wie auf dem Foto sichtbar) wissenschaftliche Wasserproben und die Erforschung des Sonnenlichts auf deutscher Haut. Diese Tests sind noch am laufen und sie werden uns bald weiter darüber informieren. Natürlich hoffen wir das das alles nicht zu anstrengend wird :P und wünschen unserem gesamten Huckepack da drüben einen erholsamen Urlaub zwischen Sonne und Meer! Grützelis an alle :) Aussenposten Sasbach

 

 

Movie-Review: Darjeeling - Limited -
Review | written by Hazard | 06.08.2008

Wes Anderson... ein Regiesseur wie eine Zartbitter-Schokolade. Der Kerl kann alternativ sogar Liebhaber des aktuellen Jim "Broken Flowers" Jarmusch (etwas leiser, gefühlskräftiger, weniger skuril ;) beglücken. Ein echter Seelentrip mit Owen "Die Royal Tenenbaums" Wilson, Adrien "Der Pianist" Brody und Jason "Spun" Schwarzman auf den Gleisen nach Indien. Eine Art Relaxation für die morderne Seele in diesen schnellen Zeiten. Da fühlt man doch glatt wieder wie nah Freud' und Leid zusammen liegen. Achso, lachen geht nur bei "Scary Movie" & Co.? Jaaa dann seid ihr hier komplett falsch ;)

Für Fans von Die Royal Tennenbaums, Rushmore und Broken Flowers

9 / 10

 

 

Movie-Review: 8 Blickwinkel
Review | written by Hazard | 06.08.2008

Ja, da isse wieder... die solide, "verschwörungsfreudige" und intelligente Filmwerkskunst aus Amerika. Gespickt mit viel Stars, vielen Überraschungen und Top-Ästhetik. Gerade Liebhaber der "Bourne"-Streifen oder "terroristisch"-angehauchten Hochlganz-Streifen wie "The Kingdom" wird sich ein Knick in die Optik freuen. Ein paar "Blickwinkel" waren vielleicht mehr pseudo-aufschlussreich aber dafür immer anspruchsvoll und spannend garniert bis zum knisternden Ende. Das schmeckt hier ja fast schon nach Brian "Spiel auf Zeit" de Palma... fast.

Für Fans von L.A. Crash, Bourne Identität, The Kingdom und In the Line of Fire

8 / 10